Beim Planen und Wohnen an die Kinder denken

Beim Planen und Wohnen an die Kinder denken

Wohnung und Wohnumfeld sind für Kinder wichtige Lebensräume und müssen ihnen die Möglichkeit zur freien Entfaltung bieten. Die Größe der Zimmer spielt hier genauso eine Rolle wie deren Anordnung, wichtig ist auch die Gestaltung der Außenbereiche.
Ein flexibler Grundriß ermöglicht zudem die Anpassung an verschiedene Wohnbedürfnisse im Wandel der Zeit.

Das Negativbeispiel: Konventionelle Raumaufteilung
„Erst die Erwachsenen, dann die Kinder“. Dies scheint das Motto zu sein, nach dem viele Häuser und Wohnungen geplant und gebaut wurden. Das Ergebnis sah und sieht leider häufig immer noch so aus: Das repräsentative Wohnzimmer mit Fernseher, Sitzgruppe, Bücher- und Gläserschrank ist mit 30 qm der größte Raum im Haus und hat als einziges einen Ausgang zum Garten. Für den Rest bleibt relativ wenig: eine kleine und abgeschirmte Küche, die nur zum Kochen dient, das Kinderzimmerchen 8 qm groß. Das Doppelte darf dagegen das Elternschlafzimmer mit etwa 16 qm messen, die Diele spielt oft nur als Durchgangsraum eine Rolle.

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