Referenzen im Bereich Kleinprojekte

Architekturbüro Albrecht - 74535 Mainhardt - Schwäbisch Hall

Modernisierung / Neugestaltung

Neugestaltung von Eingangsbereich und Terrasse an einem bestehenden Wohngebäude in Schwäbisch Hall

Ein in die Jahre gekommener Bungalow aus den 70er Jahren in einem Altbaugebiet sollte auf Wunsch unserer Kunden im Außenbereich grundlegend modernisiert und optisch „aufgepeppt“ werden. Insbesondere der Zu- und Eingangsbereich vor dem Wohngebäude sollte grundlegend aufgewertet werden. Aber auch die etwas zurückliegende Terrasse im Garten sollte in diesem Zug saniert und modernisiert werden. Gewünscht war hier eine Überdachung des Sitzplatzes zum Schutz vor Sonne und Witterung sowie ein optisch moderner Winschutz, der gleichzeitig auch Sichtschutz zur Straßenseite hin sein sollte. Der Eingangsbereich hingegen sollte vollständig umgestaltet werden. Unter anderem sollte hier die bestehende, bereits brüchige Betontreppe mit dem in die Jahre gekommenen Winfang aus teils angerostetem Stahl und Glas sowie die alte Haustüre gegen neue Elemente getauscht werden und in diesem Zug auch eine kleine Sitzmöglichkeit vor dem Haus geschaffen werden. Einzige Vorgabe : Alle Wünsche in Anlehnung an das Bestandsgebäude und in der Lieblingsfarbe der Kunden : Blau

Nach einer detaillierten Bestandsaufnahme und Begutachtung der Bausubstanz sowie einer umfangreichen Planung der beiden betreffenden Bereiche bis ins Detail konnte mit den Arbeiten gestartet werden. Trotz „Kleinprojekt“ kein ganz geringer Aufwand – im Gegenteil. Bereits der Abbruch und Rückbau der bestehenden Beton-Treppenanlage im Eingangsbereich bedurfte auf Grund der Lasten eines Krans, ebenso stellte sich der Rückbau des Windfanges als nicht ganz einfach heraus. Zudem mussten für die Erstellung einer neuen Stahlwangen-Treppe mit eingelegten Edelstahl-Giterrost-Tritten und für den zusätzlichen Sitzplatz vor dem Haus – der sich auf gleicher Höhe wie die Eingangstüre befinden sollte – verschiedene Fundamente von Hand 80cm tief ausgehoben aus mit Beton ausgegossen werden. Dabei durften die sich unmittelbar unter der Treppe befindlichen Hausanschlussleitungen nicht beschädigt werden, insbesondere die Gas-Zuleitung musste stets berücksichtigt werden.

Für den Sitzplatz, der planerisch analog zur neuen Treppenanlage als Stahl-Konstrutkion vorgesehen war, musste ein massiver Unterbau aus Stahlstützen und -trägern auf die Fundamente verschraubt werden, um die spätere, hohe Traglast aufnehmen zu können. Das Geländer wurde als Edelstahl-Konstruktion mit Handlauf und Lochblech-Füllung ausgeführt – selbstverständlich passend zum Gebäude im vorgegebenen RAL-Blauton. Sowohl die neue, breite und bequem zugängliche Treppenanlage mit beidseitigem Edelstahl-Design-Handlauf und der neue „Mini-Balkon“ vor dem Haus wurden aus Schutzgründen vor dauerhafter Bewitterung im Außenbereich in feuerverzinktem Stahl als Lochgitter mit einem Raster von 20x20mm geplant und realisiert. Feuchtigkeit und Schnee kann hier ungehindert durchfallen, dazu ist ein dauerhafter Rostschutz gegeben. Auch der zuvor in Stahl und Drahtglas gebaute Windschutz neben der Eingangstüre wurde gegen eine neue Konstruktion in Edelstahl und Klarglas ausgetauscht, die sich hevorragend in das neue Gesamtkonzept einpasst.

Nach Fertigstellung der neuen Treppenanlage mit Windfang und „Mini-Balkon“ wurde im letzten Schritt dieses Bereiches die alte Holz-Haustüre gegen eine neue, hochmoderne und wärmegedämmte Aluminium-Haustüre getauscht. Sprech- und Klingelanlage sowie Briefkasten sind dort bereits in den Seitenteilen integriert, auch ein automatischer Türöffner gehört zur neuen Ausstattung. Über die vollverglasten Seitenteile kann bereits zuvor gesehen werden, wer den Eingangsbereich betritt. Selbstverständlich wurde auch die Türe – passend zur Gebäudefassade – im identischen RAL-Blauton realisiert, wie auch das Geländer des Balkons. Die Materialien Aluminium und Edelstahl dominieren den neuen Eingangsbereich grundlegend – ebenso wie die Farben Blau und Silber, die das Gesamtbild edel und modern wirken lassen.

Auch für die Erstellung der Terrassen-Überdachung und des neuen Windfanges/Sichtschutzes im Gartenbereich mussten zahlreiche Vorarbeiten geleistet werden : So musste vorab die dort bislang bestehende Mauer abgebrochen und bis auf die Fundamente zurückgebaut werden. Auch der gesamte Unterbau der Terrasse musste zur Erstellung der Fundamente für die Stützen weichen und neu angelegt werden. Für den Windfang musste zudem ein neuer Beton-Sockel erstellt werden, der gleichzeitig als Stützwand für den Terrassen-Unterbau dient. Sowohl die neue Terrassen-Überdachung als auch der neue Wind- und Sichtschutz wurden in einer tragenden Edelstahl-Glas-Konstruktion ausgeführt. Der Wind- und Sichtschutz wurde hierbei teilweise in die Abstützung des Glasdaches integriert. Für ausreichend Sichtschutz sorgen nun zwischenliegende Glasscheiben, ausgeführt als Verbundssicherheitsglas. Die Scheiben sind zudem zu rund 2/3 im unteren Teil als Milchglas hergestellt, nur das obere Drittel besteht aus Klarglas. Für die Entwässerung der neuen Sitzplatz-Überdachung sorgt das Gefälle von rund 2% sowie eine vorgehängte Kastenrinne mit Anschluss an die bestehende Entwässerung. Der neu entstandene Freisitz mit Überdachung kann nun auch bei feuchter Witterung genutzt werden, bei hoher Sonneneinstrahlung kann unterseitig ein Sonnensegel ausgefahren werden. Zudem wirkt die Stahl-Glas-Konstruktion von weitem filigran und setzt sich als neuer, moderner Bauteil bewusst vom Bestandsbau ab, wirkt aber gleichzeitig harmonisch und edel.

Beide neu gestalteten Bereiche – sowohl der Eingangsbereich, als auch der Terrassenbereich – werten das Bestandsgebäude um ein vielfaches auf und sind von der Straße aus wahre „Hingucker„. Äußerst zufrieden mit der Arbeit waren nach Abschluss aller Arbeiten auch unsere Kunden – und sind nun stolz auf die neuen, ganz nach Wunsch in striktem Blau gehaltenen, modernen Zugewinne am Gebäude.

Architekturbüro Albrecht - 74535 Mainhardt - Schwäbisch Hall

Neubau

Neubau einer Bushaltestelle mit Abstellraum in Mainhardt-Hütten

Auch im öffentlichen Bereich sind wir als Architekten planerisch tätig. So entstand in diesem Beispiel für die Gemeindeverwaltung eine neus Buswartehaus mit separatem Abstellraum. Statt der üblichen Wartehaus-Form in reinem Holz wurde hier entschieden, die Konstruktion bewusst offen mit viel Glas und einer Bedachung aus Titanzink-Stehfalzblech auszuführen. Der separate, abschließbare Abstellraum mit Elektroanschluss wird von der Gemeinde genutzt.

Die gesamte Konstruktion wird von mehreren Holzstützen getragen und sitzt auf einem umlaufenden Betonsockel mit darunterliegendem Fundament. Der Wartebereich wurde zum Windschutz verglast, der nebenliegende, integrierte Abstellraum mit roten Fassadentafeln verkleidet. Auch die auf der Rückseite liegende, doppelflügelige Zugangstüre zum Abstellraum wurde zwecks einheitlicher Optik bündig mit den Fassadentafeln belegt. Der Gesamte Vorplatz sowie der Warte- und Abstellraum wurden einheitlich mit einem Pflasterbelag versehen.

Ein zuvor am dortigen Nebengebäude bestehender, alter Anbau musste für die Realisierung der neuen Bushaltestelle weichen und wurde im Vorfeld abgebrochen, bevor die Arbeiten für den Neubau der Bushaltestelle begonnen wurden. Auch heute – nach rund 13 Jahren – sind die Fassadentafeln noch nicht ausgeblichen, bis auf die „üblichen Beschädigungen“ sind keine größeren Schäden zu verzeichnen.

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Neubau

Neubau einer Doppelgarage in Spiegelberg

Zum Bereich „Kleinprojekte“ zählen beispielsweise auch Carports und Garagen, die als eigenständige oder freistehende Bauwerke in der Regel auf Grund des umbauten Raumes stes einer Baugenehmigung bedürfen und daher von einem Architekten zu planen und Seites der zuständigen Baurechtsbehörden zu genehmigen sind.

In diesem Beispiel war für das nebenliegende Wohngebäude eine komfortable Garage für zwei PKW von unseren Kunden gewünscht. Um diese Vorgabe zu realisieren und die Fläche für eine Doppelgarage zu erlagen, waren vorab umfangreiche Erdarbeiten notwendig. Das abfallende Hanggrundstück musste in diesem Bereich mit Beton-Stützwänden und tiefen Fundamenten befestigt und im Anschluss aufgefüllt werden, um eine ebene Fläche für die Bodenplatte herzustellen.

In Anlehnung an das nebenstehende Wohngebäude – ein Holzhaus mit außenliegender, sichtbarer Holzschalung – wurde auch die Garage auf Kundenwunsch in Holz geplant und ausgefürt. Die tragende Konstruktion ab Oberkante Bodenplatte wurde hierbei als Holzfachwerk auf einen 20cm hohen Betonsockel gestellt und ein großer Dachstuhl mit umlaufendem Dachvorsprung aufgesetzt. Der dabei unter dem Satteldach entstehende Dachraum bietet viel Stauraum und kann daher als Abstellraum genutzt werden. Identisch zum Wohngebäude wurde auch die Garage mit einer horizontalen Holzschalung versehen, die später in einem edlen hellgrau gestrichen wurde. Als Kontrast hierzu dominiert das in anthrazitgrau gehaltene, 5m breite Garagentor sowie das in der Farbe weiß gestrichene Dachgesims. Einen schönen, farblichen Abschluss bildet die Dacheindeckung, die mit den gut sichtbaren, roten Ortgangziegeln am oberen Dachrand zu sehen ist.

Insgesamt 38,20 Quadratmeter Stellfläche bietet die Garage in Ihrem Inneren, den Dachraum nicht mit eingerechnet. Das Volumen liegt bei ca. 170 Kubikmetern. Für ausreichend Tageslicht sorgen 3 Fenster in der Fachwerk-Konstruktion. Der Hofraum vor der Garage wurde als Pflasterbelag ausgeführt, so entstanden dort ebenfalls nochmals 2 PKW-Stellplätze für Gäste und Besucher.

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Neubau

Neubau einer Doppelgarage in Michelfeld

Garagengebäude müssen nicht zwingend immer in der üblichen „0815-Optik“ gestaltet werden. Aus den gängigen Wohngebieten kennt man Garagen im Stil von weißen oder grauen, kubischen Beton-Fertiggaragen oder im Stil von verputzten Satteldachgaragen, jedoch ohne „besondere Optik“.

Dass dies auch anders geht, zeigt unser Beispiel eindrucksvoll : Eine Fassade, ganz in Fassadentafeln und ein Dach in Stehfalz-Blech. Markant : Der farblich in anthrazitgrau gehaltene Rücksprung zum Dach in der Fassade und das exakt gerasterte Bild der Fugen der einzelnen Fassadentafeln. Die Außenwand der Garage und der Sockel wurden bewusst nicht in einer Flucht errichtet, um den in der Farbe rot gehaltenen, markanten Aufbau herauszuheben. Markant sind außerdem die beiden Scheinwerfer im Dachbereich über dem Sektionaltor, die den Hofbereich vor der Garage ausleuchten.

Von außen auch nicht erkennbar : Die Garage wurde in Holzständerbauweise errichtet, statt in herkömmlichem Massivmauerwerk. Auch damit hebt sich die Garage von zahlreichen, anderen Garagengebäuden ab. Die Außenmaße belaufen sich auch 7,41m x 6,16m, die Dachneigung weist etwa 22,5 Grad auf. Die Stellfläche im Inneren beträgt stolze 45 Quadratmeter. Neben 2 PKW-Stellplätzen bietet die Garage auch viel Platz für zusätzliche Fahrräder und Motorräder. Im rückwärtigen Bereich kann über eine Türe in den Gartenbereich gelangt werden. Drei große Fenster auf der Rückseite und eine seitliche, große Verglasung zum Bestandsgebäude hin sorgen für viel Licht in der Garage. Zudem wurde der Bereich zwischen dem Wohngebäude und der Garage mit einer Glasüberdachung versehen, um die darunter liegenden Außen-Kellerabgang zu schützen.

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Neubau

Neubau einer Mehrfachgarage mit Parklift in Bad-Friedrichshall

Eine Mehrfachgarage für insgesamt 6 PKW– Dies war die Vorgabe und zugleich der Wunsch unserer Kunden für dieses Projekt. Was ansicht sehr einfach klingt und in der Regel auch mit relativ einfachen Mitteln machbar ist, wurde in diesem Fall zur echten, vor allem technisch sehr anspruchsvollen Herausforderung. Denn bereits nach einer ersten Besichtigung des Grundstückes vor Ort stellte sich heraus : Das nur unweit vom Neckar-Ufer gelegene und nur durch eine Straße und einen schmalen Grünstreifen vom Wasser getrennte Grundstück liegt im unmittelbaren Bereich eines Steilhanges. Die Fläche bzw. der Raum für die Garage war so noch gar nicht vorhanden, somit war schnell klar : Dieses Projekt gibt eine „größere Aktion„.

Bereits die Planung gestaltete sich als sehr umfangreich und es bedurfte viele Änderungen und unzählinge Absprachen mit den später ausführenden Fachfirmen und vorab auch Geologen und Vermessungsingenieuren, um einen realisierbaren Entwurf in den Steilhang zu konzipieren. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, da das Steilhang-Grundstück mit dem ebenfalls im Gelände liegenden Wohnhaus im ersten Schritt komplett vermessen werden musste, zudem war es notwendig, ein umfangreiches, geologisches Baugrundachten an Hand von Probebohrungen erstellen zu lassen.

Nach erfolgter Baufreigabe konnte mit der ersten, großen Aufgabe begonnen werden : Dem abgraben und sichern des Steilhanges zur Herstellung der Grundfläche für die Mehrfachgarage. Tonnenweise Erdaushub und Gestein wurden mit schwerem Gerät aus dem Hang herausgerissen und abtransportiert. Auf rund 14 Metern Breite und knapp 13 Metern Tiefe musste in den Steilhang vorgestoßen werden, um die Bodenplatte wie geplant erstellen zu können. Vom höchsten Punkt der Baugrube (Absturzkante Oberseite) bis zur Sole der Baugrube waren 8,50m zu verzeichnen, denn für die geplanten Parklifte mussten im hinteren Teil der Garage zwei Geschosse im Hang vorgesehen werden. Eine nicht alltägliche Baugrube.

Ganz besondere Präzision erforderten auch die im Anschluss anlaufenden Rohbauarbeiten : In einem aufwendigen Verfahren wurden die bis zu 7m hohen Beton-Fertigteil-Elemente für die Außenwände der Garage versetzt, gesichert und ausbetoniert. Auch die großen und bis zu 5 Tonnen schweren Filigranteile für die Decken mussten zentimetergenau versetzt werden. Bereits die Baustellen-Einrichtung und die Lieferung der Teile zur Baustelle war auf Grund der Bauteil-Größen eine weitere Herausforderung, vor allem aus logistischer Sicht : Eine vielzahl an Geräten, Containern und Abladeplätzen musste auf der engen Zufahrtstraße am Ufer gelagert werden, zudem war nur wenig Platz für die zahlreichen Baufahrzeuge vorhanden. Insbesondere während dem Abladen und Versetzten der Betonbauteile sowie für die umfangreichen Betonarbeiten musste die Uferstraße immer wieder kurzzeitig voll gesperrt werden.

Nach einer mehrwöchigen Rohbau-Phase, die auch das Abdichten des Bauwerkes im Hang und das wieder verfüllen und verdichten des Arbeitsraumes beinhaltete, konnte mit den Abdichtungsarbeiten im Dachbereich, mit dem Einbau der „Doppelparker“ und allen weiteren Gewerken im Innenausbau begonnen werden. Alle neuen Dachflächen der Mehrfach-Garage wurden nach Vorschrift extensiv begrünt, um das abgegrabene „Grün“ des Hanges in Teilen zu ersetzen sowie um die Optik für die darüber liegenden Gebäude am Hang „ansehnlich“ zu gestalten. Auch das 5,50m breite Sektionaltor in Rost-Optik wurde im Zug des Innenausbaus eingesetzt. Dieses ermöglicht ein komfortables Ein- und Ausfahren aus allen 6 Stellplätzen der Garage.

Insgesamt 109 Quadratmeter Grundfläche sind durch den Neubau entstanden. Die enorme, dem bestehenden Geländeverlauf geschuldete und bereits im Rohbau ersichtliche Raumhöhe des entstehenden Garagengebäudes wurde planerisch bestmöglich genutzt und ermöglichte so in der Fertigstellungs-Phase den Einbau der so genannten „Doppelparkern“ – ein platzsparendes und einfaches Parksystem, welches ein voneinander unabhängiges Parken zweier PKW direkt übereinander ermöglicht. Die fertige Raumhöhe im Bereich dieser Parklifte beträgt ca. 4,55m, die Garagenhöhe im Zufahrts-Bereich hingegen nur 2,80m.

Nach Fertigstellung ist vom großen Raum in der Garage und von der Zweigeschossigkeit nur wenig zu erkennen : Lediglich die massiven Elemente aus Sichtbeton und das große, in Rost-Optik gehaltene Tor als Kontrast zeugen von einer Garage im Hang. Planerisch gekonnt passt sich das in zwei unterschiedlichen Höhenstufen gehaltene Bauwerk formschön in den Hang ein und reiht sich in die bereits auf den Nachbargrundstücken vorhandenen Garagensituationen ein. Schlicht aber bewusst modern hebt sich der Baukörper aus Sichtbeton aus den rechts und links anschließenden, bestehenden Natursteinmauern der Uferstraße heraus und sticht damit sofort ins Auge. Zufriedene Kunden und viel Platz für die PKWs dank der neuen Mehrfachgarage – dies sind die Resultate dieses nicht sehr günstigen „Kleinprojektes“, welches sich aber auf Grund der Größe und des dahinter steckenden Aufwandes und Umfangs schon fast in die Reihe der größeren Projekte einorden lässt.

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Neubau (Gewerbe)

Anbau einer Überdachung für Fahrradstellplätze

Auch im gewerblichen Bereich planen wir nicht nur große Hallen und Anlagen, sondern sind auch kompetenter Ansprechpartner für Kleinprojekte wie in diesem Beispiel eines Gewerbe-Anbaus.

Für einen namhaften, in Schwäbisch Hall ansässigen Zweirad-Lieferant durften wir an das bestehende Geschäftshaus einen unbeheizten, überdachten Fahrrad-Stellplatz planen und realisieren. Da die geplante Fläche lediglich zum lagern und abstellen von Zweirädern sowie als Zufahrt zur integrierten Werkstatt dienen sollte, war hier kein dicht schließendes Objekt zu planen, sondern auf Wunsch der Kunden lediglich eine trockene, überdachte und luftdurchlässige Fläche. Diese konnte daher in einer einfachen, mit Wellblech bedachten Stahlkonstrutkion ausgeführt werden, welche ringsum aus Schutzgründen mit dicken Stahlplatten und Lochblech-Elementen verkleidet ist.

Um das Vorhaben nach der Planungs- und Genehmigungsphase zu realisieren und die notwendige Bodenplatte auf dem identische Niveau des Bestandsgebäudes zu erstellen , musste ein Teil des bestehenden Geländes am Geschäftshaus abgegraben und entsorgt werden. Die eigentliche, vorab im Detail statisch berechnete Stahlkonstruktion wurde auf einem massiven, vor Ort betonierten Stahlbeton-Sockel verschraubt, der sich dem Geländeverlauf anpasst und gleichzeitig als Stützwand dient. Der Frontbereich mit Zugang sowie die Seiten der neu erstellten Überachung wurden aus sicherheitstechnischen Aspekten teils mit geschlossenen und teils mit Lochblech-Stahlplatten verkleidet. Das Dach wurde sorgfältig an das bestehende Geschäftshaus angepasst und abgedichtet, so dass in diesem Bereich keine Feuchtigkeit eindringen kann. Der Zugang erfolgt über eine massive, schwere Stahl-Schiebetüre, die in gleicher Bauweise wie die umlaufenden Fassadenteile ausgeführt ist. Die Entwässerung der neuen Dachfläche erfolgt über eine ebenfalls neu erstellte, vorgehängte Kastenrinne, welche über mehrere Regenfallrohre und Grundleitungen unter der Bodenplatte in die vorhandene Kanalisation abfließt. Das um den Anbau verlaufende Gelände wurde abschließend „verzogen“, an das Nachbargebäude angepasst und ein Unterbau für eine Pflasterung vorgesehen. So enstand ein neuer Weg zwischen dem Anbau und dem Nachbargebäude, der nun auch von Kunden genutzt werden kann.

Durch den Anbau entstanden rund 60 Quadratmeter zusätzliche Stellfläche für die Werkstatt und den Verkauf, die sowohl über das Geschäft als auch zentral von außen betreten werden kann. Eine notwendige Baumaßnahme, die den Betrieb und dessen interne Abläufe für die Zukunft noch effizienter macht. Auch wenn die Optik der Fassade und die Konstruktion sehr einfach, schlicht und farblich trist erscheint – so erfüllt der Anbau trotzdem hervorragend seine Zwecke.

Architekturbüro Albrecht - 74535 Mainhardt - Schwäbisch Hall

Neubau

Anbau eines Balkons an ein bestehendes Wohnhaus

Ein großer Balkonanbau an ein bestehendes Wohnhaus mit separatem Zugang vom Balkon zur späteren Gartenterrasse – Dies waren die Wünsche der Bauherrschaft zu Projektbeginn. Rund 15-20 Quadratmeter Balkonfläche sollten es sein, um später ausreichend Sitzmöglichkeiten auf der gesamten Balkonfläche unterzubringen. Zudem sollte der Balkon von beiden Geschossen aus erreichbar sein und auch der Garten sollte vom Balkon aus zugänglich sein. In die Planung integriert werden sollte auch die bisher ungenutzte Fläche unter dem Standort des geplanten Balkons – idealer Weise in Form einer zweiten Terrasse, so dass später 2 voneinander unabhängige Sitzgelegenheiten „oben“ und „unten“ vorhanden sind.

Schnell war klar : Dieser Balkon-Anbau ist kein „0815-Balkon-Projekt“, der einfach freitragend vor die bestehende Terrassentüre „gehängt“ werden kann, sondern dieses Vorhaben bedarf einer umfassenden, ausgefeilten und detaillierten Planung mit Treppenanlage und Integration der vor Ort bestehenden Doppelgarage und des dahinter liegenden Geländes. Auf Grund der reinen Größe und der Dimensionen des auf Basis der Wünsche der Bauherrschaft erstellten Entwurfes war für den geplanten Balkonanbau vorab eine entsprechende Baugenehmigung sowie für die Werk- und Ausführungsplanung eine baustatische Berechnung der gesamten Tragkonstruktion erforderlich.

Da ein Balkon in dieser Größe ganzjährig nutzbar sein muss und daher der ständigen Witterung ausgesetzt ist, war von Beginn an klar : Es kommen für den Aufbau ausschließlich robuste, langlebige und witterungsbeständige Materialien zum Einsatz. So wurde die vor die Fassade gestellte und auf Beton-Einzelfundamenten verankerte Tragkonstrutkion aus Stahlstützen und Stahlträgern sowie die Treppenanlage zum Schutz vor Korrossion vollständig feuerverzinkt, die Geländer und Handläufe von Balkon und Treppe hingegen wurden aus geschliffenem, polierten Edelstahl gefertigt. Der Belag des Balkons und der tragende Unterbau der Dielen wurde auf Wunsch in Holz gefertigt, auch hier kam langlebiges, zugelassenes Nadelholz für den Einsatz in stark bewitterten Bereichen zum Einsatz. Die 1 Meter breiten Treppenstufen der Stahlwangentreppe sind als feuerverzinkte Gitterrost-Stufen ausgeführt, die Füllung des umlaufenden Geländers als satiniertes Verbundsicherheitsglas (Milchglas).

Der auf insgesamt 7 Stahlstützen gelagerte und vor die Gebäudefassade gestellte Balkon bietet mit rund 18 Quadratmetern Nutzfläche ausreichend Platz für Tisch, Sitzmöglichkeiten und Sonnenliegen und kann über die vorhandene Balkontüre im DG betreten werden. Über die angegliederte, geradläufige Treppe (16 Stufen) kann zudem bequem die darunterliegende Sonnenterrasse bzw. der Garten erreicht werden. Besonderheit : Auch das Dach der bestehenden Doppelgarage kann zu Reinigungs- und Instandhaltungsmaßnahmen über die Treppe mühelos betreten werden. Das umlaufende Designglas-Geländer bietet zudem die notwendige Privatsphäre und verleiht dem gesamten Ensemble einen modernen Touch. Das unter dem Balkon liegende Gelände wurde entsprechend bearbeitet und liebevoll zu einer neuen, großen Sonnenterrasse mit Plattenbelag umgestaltet, welche auch mit einem Rollstuhl zugänglich ist.

So wurden alle Wünsche der Bauherrschaft mittels umfassender Planung stilvoll berücksichtigt und erfüllt – das Ergebnis des nicht ganz günstigen Kleinprojektes kann sich zweifelsfrei sehen lassen : Ein neuer Balkon, der sich mit seinen Hauptmaterialien in Stahl, Holz und Glas hervorragend an den baulichen Bestand angleicht und das Gesamtbild um ein Vielfaches aufwertet. Durch die ruhinge und unverbaute Ortsrandlage kann nun von beiden, neuen Terrassen ungehindert in die sich unmittelbar anschließende Naturlandschaft geblickt werden – ein echter Mehrwert und absoluter Komfort für die Bauherrschaft !