Tiny- und Modulhäuser – Ein Trend, der aktuell mehr und mehr an Aufmerksamkeit gewinnt und sich auch in unseren Regionen vermehrt durchsetzt. Wer heutzutage günstigen und vor allem bezahlbahren Wohnraum sucht und darüber hinaus den Traum der eigenen vier Wände verwirklichen will, der scheitert in vielen Fällen bereits an einem passenden Bauplatz sowie darüber hinaus am „passenden Geldbeutel“. Doch auch wer einen günstigen und gut gelegenen Bauplatz besitzt, der muss mit dem Geld haushalten, sogar mehr denn je ! Die Baupreise steigen seit Jahren kontinuierlich, hinzu kommen die vielen, vom Gesetzgeber erlassenen Vorschriften und Vorgaben – vor allem in gebäudeenergetischer Hinsicht – , die das Bauen allgemein verteuern und vor allem die Durchführung von Bauprojekten um ein Vielfaches verkomplizieren.

Rechnerisch hat ein Bauherr bei der Verwirklichung seines Traumes immer 5 wesentliche Faktoren miteinzurechen :

1) Der Bauplatz

2) Die allgemeinen Baukosten

3) Die Baukosten für Nebengebäude (z.B. Garagen, Carports,…)

4) Die allgemeinen Baunebenkosten (Architekt, Statiker, Fachplanungen, Vermessungsleistungen, Genehmigungsgebühren, Bauwasser, Baustrom, Bau-WC, Versicherungen, etc.)

5) Die Außenanlagen (Planung und Gestaltung der Außenanlagen wie z.B. Zu-/Einfahrten und Höfe, Gärten, Sitzplätze, Treppen, Terrassierungen, Teiche & Pools, etc.)

Entsprechend ist das Gesamt-Budget des Bauherren im Rahmen einer sinnvollen und zukunftsorientierten Planung zu verteilen. Doch heutzutage gilt oftmals : auch trotz noch so penibler Berechnungen, auch trotz „abspecken“ von vielen Bauherrenwünschen und auch trotz der Erbringung von vielerlei Eigenleistungen zur Kosteneinsparung reicht das Geld oftmals nicht aus, um das erträumte Eigenheim in der gewünschten Form realisieren zu können. Während noch vor einigen Jahren runde 1.000-1.500,00 € pro Quadratmeter fertig ausgebautem Raum für einen guten Ausbau-Standadt galten, so sind heute zwischen 2.500,00 € und 3.000,00 € als realistischer Quadratmeterpreis für einen „normalen“ Ausbau-Standart anzusetzten. Darin enthalten sind keine hochklassigen oder gar luxeriösen Ausstattungsgegenstände wie etwa teure Natursteinböden oder eine Wellness-Badausstattung o.Ä., lediglich dem Gesamtbudget angepasste Materialien und Ausrüstungsgegenstände. Dazu kommen Grundstückspreise, die in guter Lage und mit direkter, infrastruktureller Anbindung in Stadtnähe oder zumindest innerörtlich auch für die gut verdienende Bevölkerung kaum noch bezahlbar sind. Auch gute, gebrauchte Immobilien oder Eigentumswohnungen liegen derzeit preislich in Regionen, die insbesondere für „Normalverdiener“ ohne die Aufnahme von riesigen Krediten nicht käuflich zu erwerben sind. Es lässt sich somit eindeutig sagen : Wer heute in üblichen Formen und Größen baut, der verschuldet sich gar lebenslänglich ! Eine hohe, finanzielle Belastung ist dies insbesondere für Familien mit Kinderwunsch oder mehreren Kinder – ein überdurchschnittlicher oder gar gehobener Lebensstil funktioniert dann auch trotz zweier verdienender Elternteile zumeist nicht mehr. Belastungen, die am Ende zur Mutprobe werden…

Um diesen Problemen entgegen zu wirken und auch in Zukunft sicher und verlässlich Abhilfe zu schaffen, muss Wohnraum auch für „Normalverdiener“ wieder bezahlbar werden. Dies funktioniert jedoch nur, wenn die Gesamtwohnfläche bzw. das Gesamtvolumen von Gebäuden auf annehmbare Größen reduziert wird, einhergehend mit einer Vielzahl an (räumlichen) Einschränkungen – auch entgegen vieler Trends der heutigen Gesellschaft. Darüber hinaus benötigt es vor allem raumsparende Lösungen, die auch auf kleinstem Baugrund realisierbar sind und somit zur drastischen Kostenreduzierung im Hinblick auf die Grunstückskosten beitragen. Das Ziel : Simple Formen, wenig Volumen, geringe Fläche und durchdachte Technik vereint in einem modernen, einfach umsetzbaren und ökologischen sowie energie-effizienten Gesamtkonzept.

Viele kennen dieses Ziel bereits als „Tiny-House“ oder „Wohncontainer“ – ein Trend, der vor allem aus den vereinigten Staaten und aus den nördlichen Ländern nach Deutschland „schwappt“. Entsprechende Projekte gibt es bereits viele, auch hiesige und namhafte Unternehmen bieten bereits eine breite Palette an Lösungen an. Die zugehörigen Statistiken zeigen : Die Konzepte kommen an – Menschen schaffen es, auch mit weniger Wohn- und Stauraum zufrieden zu sein und trotzdem modern, zeitgemäß und vor allem Kostengünstig zu wohnen !

→ Als Architekten sehen wir in diesen „neuen Bauformen“ eine große Zukunft ! ←

Schnell und einfach herstellbarer Wohnraum in Form von größenmäßig genormten Bauteilen (=Module) mit hohem Vorfertigungsgrad, hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen und realisiert auf reduzierter Baufläche. Holz-Module mit größtmöglicher Flexibilität in Form, Größe und Ausstattung, ausgeführt nach allen energetisch und technisch gültigen Vorschriften und ausgelegt für die unterschiedlichsten Nutzungen : Egal ob Single-Appartement, Kleinbüro, Ferienhaus, Garten-Atelier oder ganze Wohnanlagen – Holz-Modulhäuser lassen fast jede Nutzung zu. Die größten Vorteile : Kurze Herstellungs- und Bauzeit, größtmögliche Variabilität in der Raumeinteilung und jederzeit erweiterbar z.B. durch Aufsetzten oder Anbauen eines zweiten Moduls (vorab weitereBaufläche vorhalten). So kann ganz individuell nach Kundenwunsch und Kundensituation geplant werden, auf anstehende Änderungen wie z.B. familiäre Vergrößerung kann dank eines ausgeklügelten Baukasten-Systems sofort und unproblematisch reagiert werden – all dies stets in qualitativ hochwertiger und kundenwunsch-orientierter Ausführung. Geringere Baukosten, geringere Nebenkosten sowie deutlich reduzierte Kosten für die Außenanlagen sorgen somit im Gegensatz zu herkömmlichen, in mehrmonatiger Bauzeit errichteter Gebäude für drastische Kosteneinsparungen ! Ein durchdachtes Wohnkonzept, das somit auch für „Normalverdiener“ i.d.R. problemlos zu stemmen ist, auch ohne eine lebenslängliche Verschuldung durch hohe Kredite – aber : mit der klaren Folge von persönlichen Umgewöhnungen durch stark reduzierten Platzbedarf. Für wen dies kein Problem ist und wer darüber hinaus auch auf einen Keller, viele Abstellräume und ein Luxus-Bad verzichten kann, für den ist ein solches Modulhaus eine tolle, sinnvolle und bezahlbare Lösung.

Haben auch >> SIE << Interesse an dieser „neuen Bauform“ oder möchten Sie selbst ein MODULHAUS bauen ? – Sprechen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns, wir geben Ihnen gerne weitere Informationen zu Preisen sowie zu technischer Aussstattung oder planen gemeinsam mit Ihnen als Bauherren Ihr HOLZ-MODULHAUS !

 

Im Folgenden finden Sie Grundriss, Schnitt sowie Ansichten unseres eigenen, geplanten Holz-Modulhauses des eingeschossigen Typs „A“ (= Standart-Modell).

Natürlich bieten wir Ihnen neben dem eingeschossigen Typ „A“ auch weitere, ein- und zweigeschossige Typen („A1“, „B“, „B1“, „B2“, „C“) für mehr Wohnfläche an.

Entsprechende Bilder hierzu finden Sie uns Kürze in unserer Projekt-Gallerie.

 

Technische Daten (Modulhaus Typ „A“ eingeschossig) :

⇒ Größe (L x B x H) : 15,15m x 5,50m x 3,60m

⇒ Wohnfläche : gesamt ca. 71 qm (mit Terrasse ca. 76 qm)

⇒ Umbauter Raum : gesamt ca. 300 cbm

⇒ Außen- und Innenwände in Holzständerbauweise, energetischer Standart bis KfW40

⇒ Dämmung : Holzfaserdämmung

⇒ Fassade : verschiedene Systeme möglich, z.B Leistenschalung horizontal/vertikal, Stülpschalung, Fassadentafeln oder Standart-Putzfassade, gestrichen

⇒ Gründung : Auf Stahlbeton-Bodenplatte, alternativ auf Schraub-Fundamenten

⇒ alle Fenster in 3-fach-Verglasung, je nach Ausstattung PVC, Holz oder Holz-Alu, Sonnenschutz durch Vorbau-Rolläden

⇒ Beheizung : Stromheizung (Heizkörper), ggf. zusätzlich Pellet-Kaminofen mit Außenkamin

⇒ Standart-Badausstattung mit bodenebener Dusche, WC und Waschtisch sowie Anschluss für Waschmaschine/Trockner

⇒ L-Küche in einfacher Ausstattung

 

Modulhaus Typ „A“ eingeschossig – Grundriss | (C) 2019 Architekturbüro Albrecht

Schnitt Modulhaus Typ „A“ – eingeschossig | (C) 2019 Architekturbüro Albrecht

Modulhaus Typ „A“ eingeschossig – Ansicht Nord | (C) 2019 Architekturbüro Albrecht

Modulhaus Typ „A“ eingeschossig – Ansicht Süd | (C) 2019 Architekturbüro Albrecht

Modulhaus Typ „A“ eingeschossig – Ansicht Ost | (C) 2019 Architekturbüro Albecht

Modulhaus Typ „A“ eingeschossig – Ansicht West | (C) 2019 Architekturbüro Albrecht